Gesundheit auf Reisen

Vorsorge im Heimatland

Brauche ich Schutzimpfungen?

Grundsätzlich sollte man vor jeder Auslandsreise frühzeitig mit seinem Hausarzt (oder besser noch mit einem spezialisierten Reisemediziner) eventuelle Gesundheitsrisiken im Reiseland besprechen und sicherstellen, dass man über einen umfassenden Impfschutz verfügt. Vorab kannst du dich im Web z.B. auf den folgenden Portalen informieren:

 

Fit for Travel | Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin | FORUM

Was gehört in die Reiseapotheke?

Falls du regelmäßig verschreibungspflichige Medikamente einnimmst, empfiehlt es sich einen ausreichenden Vorrat mit auf die Reise zu nehmen und sich vorab zu erkundigen, ob für die Einfuhr der Medikamente ein Begleitschreiben deines behandelnden Arztes erforderlich ist.

Welche Krankenversicherung eignet sich?

Ein einfacher Besuch bei Arzt muss zwar nicht teuer sein, aber wenn doch mal etwas schlimmeres passiert und man vielleicht sogar ins Krankenhaus muss, können die anfallenden Kosten schnell explodieren. Zusammen mit der Europäischen Reiseversicherung bieten wir für unsere Teilnehmer ein umfassendes Komplettpaket an, welches u.a. eine für Südamerika geeignete Krankenversicherung enthält. Mehr erfahren...

Medizinische Versorgung in Südamerika

Ärzte und Mediziner in Südamerika sind allgemein sehr gut ausgebildet. Da sie zudem auch vergleichsweise preiswert arbeiten, hat sich in vielen südamerikanischen Ländern ein regelrechter Medizintourismus entwickelt. Besonders in den Bereichen der plastischen und dentalen Chirurgie (Schönheits-OP's, Zahnersatz und -implantate etc.) entstehen hier momentan gerade ganz neue Geschäftsbereiche. Ob und inwiefern es sinnvoll ist diese Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen, muss jeder für sich selbst entscheiden.

 

Für den ganz normalen Arztbesucht findet sich in größeren Städten auf jeden Fall immer ein guter Mediziner in nächster Nähe. Bei Krankenhäusern wird meist zwischen "öffentlich" und "privat" unterschieden. Letztere bieten angeblich den besseren medizinischen Service, auf jeden Fall aber geringere Wartezeiten.

 

Von akuten Notfällen mal abgesehen, sollte man möglichst vor jedem Arztbesuch den eigenen Versicherer kontaktieren. Normalerweise hat man bei Reisekrankenversicherungen freie Arztwahl, aber man sollte sich dennoch stets individuell danach erkundigen. Üblicherweise zahlt man die Arztrechnung zunächst selbst und bekommt diese später vom Versicherer erstattet. Bei größeren Beträgen zahlt der Versicherer aber meist auch direkt an den behandelnden Arzt.

 

Grundsätzlich gilt: da in Südamerika kaum Englisch oder Deutsch gesprochen wird, sollten Versicherungspolice und Leistungsbeschreibung in spanischer Sprache mitgeführt werden. Das von uns optional angebotene ERV-SpanishPlanet-Komplettpaket sichert Reisende für nur 1,29 Euro pro Reisetag umfassend ab und wir stellen alle wichtigen Dokumente auch gleich auf Spanisch aus.

 

Apotheken in Südamerika sind in der Regel sehr gut ausgestattet und die meisten Medikamente sind (ggf. mit Rezept eines örtlichen Arztes) problemlos erhältlich. Nicht verschreibungspflichtige Medikamente werden auch in Drogeriemärkten und manchmal sogar in Supermärkten verkauft. Eine kleine Reiseapotheke mitzunehmen kann aber trotzdem nicht schaden.

Auswärts Essen und Trinken

In den Restaurants und Bars in den mehr entwickelten Ländern Argentinien, Uruguay und Chile kann man bedenkenlos essen und trinken. In Ländern wie Peru und Bolivien hat man eigentlich auch nichts zu befürchten, aber ein prüfender Blick auf die hygienischen Verhältnisse des Betriebs kann vor dem Verzehr nicht schaden. Problematischer können hier Strassenküchen oder die sehr preiswerten Essgelegenheiten z.B. auf Märkten sein. Zwar haben wir selbst hier schon oft sehr gut und ohne jegliche Probleme gegessen, aber es gibt auch leider immer wieder Ausnahmen.

 

Die Faustregel ist hier: Vorsicht bei rohen und halbgaren Speisen, Salaten sowie frischgepressten Fruchtsäften! Gebratene oder frittierte Gerichte sind aber in der Regel ok.

 

Wir empfehlen in Südamerika grundsätzlich kein Leitungswasser zu trinken. In Großstädten ist die Qualtität des Leitungswassers zwar normalerweise gut, aber dafür ist es oft stark gechlort. Sauberes, wohlschmeckendes Trinkwasser gibt es in jedem Supermarkt und an jedem Kiosk in Plastikflaschen zu kaufen. Zum Duschen und Waschen ist Leitungswasser aber in der Regel problemlos geeignet. Eiswürfel in Getränken sind in größeren Bars und Restaurants ok, sollten aber z.B. auf der Straße oder im Fussballstadion vermieden werden.

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