Sicherheit auf Reisen

Kriminalität in Südamerika

Wie bei jeder Reise ist es auch für einen Aufenthalt in Südamerika sehr wichtig, sich schon vorab über die Sicherheitslage zu informieren und entsprechende Vorkehrungen zu treffen.

 

Die Länder Südamerikas zählen zu den sog. Entwicklungs- oder Schwellenländern und in vielen Teilen des Kontinents liegt der Lebensstandard leider noch immer deutlich hinter der sog. "ersten Welt" zurück. Damit einher geht bedauerlicherweise auch eine vergleichsweise hohe Kriminalitätsrate, die sich besonders in Form von Diebstählen und Raubüberfällen leider auch immer wieder gegen ausländische Touristen richtet. Beachtet man auf seiner Reise aber ein paar grundlegende Sicherheitshinweise, kann man auch in Südamerika bedenkenlos und sicher reisen:

 

Im Alltag zu berücksichtigen...

 

  • Grundsätzlich immer die Sicherheitshinweise der jeweiligen einheimischen Ansprechpartner vor Ort berücksichtigen (z.B. Sprachlehrer, Gasteltern, Hostelangestellte usw.).
  • Bargeld sollte man immer nur für den jeweiligen Tagesbedarf mit sich führen. EC- und Kreditkarte nur dann mitnehmen, wenn geplant ist diese auch zu benutzen. Zahlungsmittel grundsätzlich in getrennten Gepäckstücken deponieren.
  • Schmuck, sowie teure Handys, Kameras, Unterhaltungselektronik und andere Wertgegenstände nur bei Bedarf mitführen und sonst in der Unterkunft zurücklassen.
  • Besonders in dichten Menschenmengen (öffentliche Verkehrsmittel, Discotheken, Konzerte, Fussballstadien etc.) auf Taschendiebe achten. Handtaschen möglichst dicht am Körper tragen.
  • Nach Einbruch der Dunkelheit möglichst immer ein Taxi benutzen - auch für kurze Strecken! Bei Alleinfahrten in Taxis immer hinten rechts einsteigen. Nur registrierte Taxis benutzen.
  • Hostels bieten in der Regel Schliessfächer an, für welche man ein Vorhängeschloss benötigt. Die Reissverschlüsse von Rucksack oder Koffer lassen sich durch kleine Vorhängeschlösser sichern.
  • Wer mit Laptop reist, sollte ein sog. "Kensington-Schloss" mitbringen. Damit kann das Gerät per Stahlkabel z.B. am Tisch gesichert werden.

Auch eventuellen Verlusten kann man vorbeugen...

 

  • Noch in der ersten Woche sollte man seinen Reisepass (Hauptseite und Einreisestempel) in Farbe fotokopieren und fortan nur noch diese Kopie mit sich führen. Den originalen Reisepass kann man sicher in der Unterkunft deponieren.
  • Wichtige Dokumente kann man auch einscannen und z.B. als PDF-Datei an seine eigene E-Mail Adresse senden. So hat man bei Bedarf immer eine Kopie zur Hand.
  • In den meisten Internetcafés kann man auch CDs und DVDs brennen lassen. Fotos von der digitalen Kamera und andere wichtige Dateien kann man so als Backup-Kopie sichern. Alternativ eignet sich auch ein USB-Stick mit ausreichender Speicherkapazität.

 

Und wenn doch mal was passiert...

 

  • Wenn es tatsächlich mal zu einem Überfall kommt, sollte keine Gegenwehr geleistet werden. In der Regel kann Gewaltanwendung so vermieden werden.
  • Spätestens am nächsten Tag sollte die nächste Polizeidienststelle aufgesucht werden. Zwar ist es eher unwahrscheinlich das die Täter je gefasst werden, aber man benötigt den offiziellen Polizeibericht, um später etwaige Verluste bei der Reisegepäckversicherung geltend zu machen. In grösseren Städten gibt es oft eine spezielle Polizeidienststelle für Touristen.

 

Sicherheitshinweise des Aussenministeriums

Das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland stellt auf seiner Internetseite aktuelle Reise- und Sicherheitshinweise für Touristen in Südamerika zur Verfügung:

 

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